Willkommen in M�hleberg

AHV-Zweigstelle

Zuständige Personen:
Renate Müller
ahvzweigstelle(at)muehleberg.ch
Tel. 031 754 14 12
Fax 031 754 14 19
Adresse: Kirchweg 4, 3203 Mühleberg

Öffnungszeiten:
Montag: 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Dienstag bis Mittwoch: 08:00 bis 11:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Donnerstag: 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr

 

Die AHV-Zweigstelle ist die Verbindungsstelle zwischen Abrechnungspflichtigen, Leistungsbezügern und der Kantonalen Ausgleichskasse Bern. Wir sind Ihre direkte Anlaufstelle und bieten Ihnen Dienstleistungen und Informationen über

Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHV
Mutterschaftsentschädigung
Invalidenversicherung, IV
Erwerbsausfallentschädigung für Militär- und Zivilschutzdienstleistende, EO
Kinderzulagen für Arbeitnehmer/innen, KZ
Familien- und Kinderzulagen in der Landwirtschaft, FZ
Rentenvorausberechnungen
Ergänzungsleistungen für AHV- und IV-Rentner/innen, EL

Nachfolgend das Wichtigste in Kürze:

Merkblätter und Formulare
Alle Merkblätter sowie viele Formulare sind als PDF-Dateien unter www.akbern.ch verfügbar. Die Formulare können Sie direkt am Bildschirm ausfüllen und uns – ergänzt mit allfälligen Beilagen – auf dem Postweg zukommen lassen oder am Schalter abgeben. Selbstverständlich können Sie die Unterlagen auch bei uns beziehen.

AHV-Beitragspflicht
Die AHV/IV ist eine obligatorische Sozialversicherung für alle Personen die in der Schweiz Wohnsitz haben oder hier erwerbstätig sind. Erwerbstätige sind beitragspflichtig ab 1. Januar des Jahres, in welchem sie 18-jährig werden, Nichterwerbstätige (Studenten, Weltreisende, IV-Rentner, vorzeitig Pensionierte, usw.) ab 1. Januar des Jahres, in welchem sie 21-jährig werden. Für Frauen endet die Beitragspflicht Ende des Monats, in welchem sie 64-jährig werden. Für Männer mit 65 Jahren.

AHV-Abrechnung
Selbständigerwerbende und Arbeitgeber müssen sich bei der AHV-Zweigstelle am Geschäftssitz oder bei der Ausgleichskasse ihres Verbandes anmelden um die persönlichen Beiträge und Lohnbeiträge für die Arbeitnehmer abzurechnen. Grundsätzlich ist jede Lohnzahlung AHV-pflichtig und der Arbeitgeber ist zur ordnungsgemässen Abrechnung mit der Ausgleichskasse verpflichtet. Dies gilt auch für private Haushalte mit Hausdienst- oder Pflegepersonal sowie Hausverwaltungen für Abwarte. Nichterwerbstätige melden sich bei der AHV-Zweigstelle in der Wohnsitzgemeinde an.

Erwerbsausfallentschädigung EO
Militär- und Zivilschutzdienstleistende füllen Abschnitt "B" in der Meldekarte aus, welche sie vom Rechnungsführer erhalten. Arbeitnehmer und Arbeitslose geben die Meldekarte ihrem Arbeitgeber bzw. dem letzten Arbeitgeber ab. Dieser füllt die Lohnbescheinigung "D" aus und leitet die Karte zur Abrechnung seiner Ausgleichskasse weiter. Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige reichen die Karte ihrer zuständigen Ausgleichskasse ein, Hausfrauen der AHV-Zweigstelle am Wohnsitz. Für ledige Rekruten beträgt die EO-Entschädigung generell Fr. 62.— pro Tag, unabhängig von der vorherigen Tätigkeit. Für Durchdiener gelten die gleichen Entschädigungsansätze wie für Dienstleistende, die ihren Dienst nicht am Stück absolvieren. Die Erwerbsersatzquote beträgt ab dem 01. Juli 2005 80% des vordienstlichen Einkommens. Nichterwerbstätige Dienstleistende erhalten wie Rekruten Fr. 62.— pro Tag.

Kinderzulagen bzw. Familienzulagen
Die Familienzulagen sollen die Kosten, die den Eltern durch den Unterhalt ihrer Kinder entstehen, teilweise ausgleichen. Sie umfassen Kinder- und Ausbildungszulagen.
Zulagen berechtigt sind Arbeitnehmer und selbstständig Erwerbende. Für selbständige Landwirte und Arbeitnehmende in der Landwirtschaft gilt eine Sonderregelung, siehe Merkblatt Nr. 6.09 Familienzulagen in der Landwirtschaft. Im Grundsatz besteht ein Anspruch auf Familienzulagen für alle Kinder, für welche die Bezügerin oder der Bezüger von Familienzulagen aufkommt: eigene Kinder, Stiefkinder, Pflegekinder, Geschwister. Nähere Information enthält das Merkblatt 6.08 Familienzulagen. Formulare zur Anmeldung von Kinderzulagen erhalten Sie bei uns auf der AHV-Zweigstelle oder unter www.akbern.ch/formulare.

 

Renten-Anmeldungen
Die AHV-Zweigstelle gibt Formulare ab und nimmt die Anmeldungen entgegen für eine AHV-Rente, Witwen- und Waisenrente, Invalidenrente oder Hilflosenentschädigung. Die AHV-Rentenanmeldung sollte etwa drei Monate vor Rentenbeginn eingereicht werden. Wichtig für die Berechnung der Erziehungsgutschriften ist die Angabe der AHV-Nummern der Kinder. Bei geschiedenen Antragstellern muss ausserdem das Scheidungsurteil eingereicht werden. Das ordentliche Rentenalter beginnt für Frauen mit 64 Jahren und für Männer mit 65 Jahren. Ein Vorbezug um 1 oder 2 Jahre ist möglich, hat aber eine Rentenkürzung von 6,8 % bzw. 13,6 % zur Folge.

Ergänzungsleistungen
Ergänzungsleistungen (EL) sind keine Sozialhilfe! Es besteht ein rechtlicher Anspruch. Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und Einkommen nicht die minimalen Lebenskosten decken. Bezügerinnen und Bezüger von AHV- oder IV-Renten, IV-Taggeldern oder Hilflosenentschädigungen, auch bei Rentenvorbezug, können bei der AHV-Zweigstelle einen Antrag auf Ergänzungsleistungen stellen. Die Berechnung eines allfälligen Rentenanspruchs erfolgt aufgrund der aktuellen Einnahmen/Ausgaben und Vermögenswerte (Miete, Heimkosten, Renten, Erwerbseinkommen, Vermögenswerte usw.) und muss bei jeder Veränderung angepasst werden. Bei Unsicherheit erstellen wir Ihnen nach Ihren mündlichen Angaben eine provisorische Berechnung. Gerne sind wir beim Ausfüllen der Anmeldung behilflich.

Rentenvorausberechnungen
Eine Rentenvorausberechnung gibt Auskunft über voraussichtlich zu erwartende Renten der AHV/IV. Sie zeigt auf, mit welchen Rentenbeträgen z. B. bei der Pensionierung gerechnet werden kann. Eine Vorausberechnung kann jederzeit verlangt werden. In bestimmten Lebenssituationen ist eine Vorausberechnung sinnvoll, etwa bei beruflichen oder familiären Veränderungen, einer Auswanderung oder bei der Planung eines Rentenvorbezugs. Bitte verlangen Sie bei uns die nötigen Formulare.

Mutterschaftsentschädigung
Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder:

Arbeitnehmerinnen oder
Selbständigerwerbende sind; oder
im Betrieb des Ehemannes, der Familie oder des Konkubinatspartners
mitarbeiten und einen Barlohn vergütet erhalten; oder
arbeitslos sind und entweder bereits ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung
beziehen oder die Anspruchsvoraussetzungen für ALVTaggelder
erfüllen würden; oder
wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität arbeitsunfähig sind und deswegen
Taggeldleistungen einer Sozial- oder Privatversicherung beziehen,
sofern dieses Taggeld auf einem vorangegangenen Lohn berechnet
wurde; oder
in einem gültigen Arbeitsverhältnis stehen, aber keine Lohnfortzahlung
oder Taggeldleistung erhalten, weil der Anspruch ausgeschöpft ist.

Anspruchsvoraussetzungen
Der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung entsteht,wenn die Anspruchsberechtigten während neun Monaten unmittelbar vor der Geburt des Kindes im Sinne des AHV-Gesetzes obligatorisch versichert waren.

Dauer des Anspruchs
Der Anspruch beginnt am Tag der Niederkunft und endet spätestens nach 14 Wochen bzw. 98 Tagen. Wenn die Mutter die Erwerbstätigkeit während dieser Zeit ganz oder teilweise wieder aufnimmt, endet der Anspruch vorzeitig.

Höhe und Art der Entschädigung
Die Mutterschaftsentschädigung wird als Taggeld ausgerichtet und beträgt 80% des vor der Niederkunft erzielten durchschnittlichen Erwerbseinkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag.

Weitere Informationen
Detailliertere Informationen über die verschiedenen Sachgebiete finden Sie unter www.akbern.ch und www.ahv.ch

Einwohnergemeinde Mühleberg, Kirchweg 4, CH-3203 Mühleberg
Telefon 031 754 14 14, gemeindeschreiberei(at)muehleberg.ch